COVID-19: Ugandas Präsident Museveni verlängert Lockdown um weitere zwei Wochen ab dem 6. Mai 2020. Gleichzeitig verkündet Museveni erste Lockerungen.

Bereits am gestrigen Montag hat Präsident Yoweri Museveni bekanntgegeben, dass der aktuelle Lockdown des Landes nochmals um weitere 14 Tage verlängert wird. Zuletzt hatte der Präsident am 14.4.2020 den Lockdown bis zum 05.05.2020 verlängert. Und viele hatten damit gerechnet, dass der Lockdown üben den 5. Mai hinaus weiter bestehen bleibt. Aber ab dem 6. Mai gibt es auch die ersten Lockerungen in einigen Wirtschaftsbereichen.

Erste Corona-Lockerungen in Uganda

Laut Präsident Museveni dürfen einige Wirtschaftsbereiche und Unternehmen nun ab sofort wieder öffnen. Die Lockerungen gelten unter anderem für Verkaufsgeschäfte, Eisenwarengeschäfte, Werkstätten und Reparaturwerkstätten, das Metall- und Holzgewerbe, Versicherungsunternehmen, Anwaltskanzleien, Lagerhäuser und Restaurants.

Unternehmen und Firmen der genannten Wirtschaftszweige müssen jedoch zahlreiche Auflagen erfüllen. So gilt es weiterhin den geforderten Mindestabstand in Geschäften und Firmen einzuhalten. Das beinhaltet einen Abstand von mindestens zwei Metern zwischen Verkäufer und Käufer sowie ein Mindestabstand von vier Metern zwischen Kunde und Kunde, was natürlich für zahlreiche Unternehmen und Shops eine große Herausforderung bedeutet. Auch für Restaurants in Uganda, ganz egal ob in Kampala, Entebbe, Jinja oder einer anderen Stadt, gibt es natürlich klare Regeln. So ist momentan nur der Außerhausverkauf gestattet. Diese Regelung gilt ebenfalls landesweit und somit für alle Städte in Uganda.

Kinder vor einem Shop in Kazo Kampala

Kinder vor einem Shop in Kazo Kampala

Landesweite nächtliche Ausgangssperre gilt weiterhin

Auch die nächtliche Ausgangssperre in ganz Uganda zwischen 7 Uhr abends bis 6 Uhr morgens gilt weiterhin für weitere 14 Tage ab dem 6. Mai 2020. Und die Ausgangssperre wird auch weiter von der Polizei kontrolliert und durchgesetzt. Darüber hinaus ist es nicht gestattet den Distrikt zu verlassen, in dem man lebt.

Ugandas Tourismussektor weiter komplett von Lockdown betroffen

Für den Tourismus in Uganda bedeutet COVID-19 und der anhaltende Lockdown eine weiterhin sehr schwere Zeit. Tausende Unternehmen und Mitarbeiter, die im Tourismusbereich tätig sind, leiden sehr unter dem Lockdown. Viele von Ihnen haben bereits ihre Arbeit verloren bzw. müssen eine unbezahlte Auszeit nehmen. Es ist davon auszugehen, dass der Tourismussektor in Uganda zu den Wirtschaftszweigen zählt, die am längsten vom Lockdown betroffen sein werden. Und wann wieder ausländische Touristen nach Uganda kommen kann zum jetzigen Zeitpunkt noch niemand sagen.