Corona Delta-Variante in Afrika: Totaler Lockdown in Uganda durch Präsident Museweni verhängt. Unterdessen werden Intensivbetten und Sauerstoff in dem ostafrikanischen Land knapp.

Seit dem 07. Juni 2021 gelten bereits zahlreiche Corona-Restriktionen in Uganda. So waren bereits Schulen geschlossen und private Reisen außerhalb des eigenen Distrikts waren nicht gestattet. Darüber hinaus hatte die ugandische Regierung noch zahlreiche weitere Maßnahmen erlassen, um einer unkontrollierten Verbreitung von COVID-19 entgegenzuwirken. Doch bereits seit mehreren Tagen hat sich abgezeichnet, dass die gefährliche Delta-Variante nur schwer aufzuhalten sein wird. Und so scheinen die seit 07.06.2021 geltenden Corona-Restriktionen nicht ausgereicht zu haben. Die Corona-Fallzahlen sind regelrecht explodiert in zahlreichen afrikanischen Ländern, allen voran Namibia und Uganda.

42-tägiger Lockdown in Uganda ab 18.06.2021

Ugandas Präsident Yoweri Musewenig hat am gestrigen Freitag den Gang in den landesweiten Lockdown Ugandas verkündet. Die vorherige nächtliche Ausgangssperre ist nun zu einer nahezu kompletten Ausgangssperre für die rund 43 Millionen Einwohner des Landes geworden. Alle Einwohner müssen nun zu Hause bleiben. Sonderregelungen gelten lediglich für beispielsweise Krankentransporte, Teile des Gesundheitssektors sowie den Transport besonders wichtiger Fracht und Güter. Das öffentliche Leben in Kampala, Entebbe, Jinja sowie allen anderen Städten des Landes wird somit für die nächsten Wochen komplett zum Erliegen kommen. Uganda stemmt sich mit aller Kraft gegen eine drohende Knappheit von medizinischem Sauerstoff. So wurde beispielsweise nun auch die Armee angewiesen die Produktion von Sauerstoff zu unterstützen.

COVID-19 in Uganda: Aktuelle Zahlen und Daten im Überblick

Die aktuelle Situation in Uganda bezüglich bestätigten Corona-Fällen sowie offiziell gemeldeten Todesfällen im Zusammenhang mit dem Corona-Virus gibt es hier auf der Website der WHO:

WHO: COVID-19 in Uganda

Lockdown in Uganda